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Donnerstag, 22. Mai 2008, Marchfeldkanal

Am Fronleichnamstag trafen wir uns nach langer Planung am Floridsdorfer Inselparkplatz.
Wir kamen mit dem Auto, Kotys' und Mischek's mit der S-Bahn.
Wir sind gleich in der "Einflugschneise" stehen geblieben, da war wenigstens ein bissl Verkehr!
Anreisefahrplan, Treffpunkt und Streckenführung wurde uns perfekt von Alex vorab gemailt. 

Wir  starteten die Insel stromaufwärts und erreichten problemlos den Beginn des Marchfeldkanals.

Strecke: Neue Donau stromaufwärts, Jedleseer Brücke, beim Einbaulaufwerk zum Marchfeldkanal, immer entlang bis zum Badeteich Gerasdorf, stadteinwärts zur Schnellbahn Leopoldau. 

Streckenlänge: etwa 20 km.

Das war die Vorgabe mit Option zurück bis zur Schnellbahn Floridsdorf bzw. gleich zum Inselparkplatz.

Der Kanal ist sehr naturnahe gebaut. 
Immer wieder gibt es Buchten und Inseln, wir sahen auch viele Biberverbisse.
Unzählige Brücken überqueren den Kanal und wir mussten auch einige Male die Uferseite wechseln. 
So im Rudel wirkt das ganz schön bedrohlich! 

Dabei war da ich noch gar nicht mit drauf! 

Ein idyllisches Plätzchen, doch weder Wetter noch Wasserqualität luden zum Baden ein. 
Wir trafen auf eine Wehranlage die wir ausgiebig inspizierten.
Die Pause wurde gleich für einen Imbiss genutzt. 
Das tosende Wasser spielte geduldig mit dem Treibgut.
Ohne Worte.
Wilde Lilien. 
Und was dort sonst noch so blüht.
Der Wendepunkt am Gerasdorfer Badesee war bald erreicht. Aus gutem Grund beginnt dort der Badebetrieb aber erst am 30. Mai. 

Das Bad war ganz schön, aber 8,- Euro für eine Tageskarte sind auch nicht schlecht!

Wie zu erwarten war, warfen wir alle unsere Pläne über den Haufen und fuhren nach Gerasdorf essen.
Wir fanden auch bald ein interessantes Lokal. 
Dort gab es einen  "Hundertwassser-Wintergarten" und eine exklusive Speisekarte.
Wir verfranzten uns zwar fürchterlich bei einer Autobahnbaustelle, aber das Blumenfeld entschädigte uns total. 
Ich kenne roten und rosa Mohn, aber diese Farbe war mir neu.
Ilona versuchte gleich, einige Ableger für ihren Garten auszugraben. 
Das Beispiel machte Schule.
 - o - o -
Ein Bild fürs Album!
Wir hatten das   Zielgebiet geändert und steuerten nun das Haus der Familie Kotys in Aspern an.
Dort durften wir noch gemütlich in der Sonne sitzen.
Ilona servierte uns noch eine tolle Eiskreation mit Früchten, Balsamicoessig (!) und Likören. 
Wie man im Trampolin sehen konnte, waren die Youngsters bei weitem noch nicht am Ende ihrer Kräfte!
Zu guter Letzt verzichteten wir beide auf den Schnellbahn-Zwischenteil und fuhren wieder per Rad zurück zur Donauinsel und stromaufwärts zur Floridsdorferbrücke, während die Mischeks den Weg zur Schnellbahn anstrebten. Die Kotys' waren ja glücklich bereits zu Hause!
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