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23. - 26. August 2010, Tauplitzalm

Fast schon traditionsgemäß planten wir auch heuer wieder einen Herbstausflug auf der Alm.

Gemeinsam mit den Traurigs buchten wir ein Quartier im Naturfreundehaus.

Doppelzimmer, nicht Matratzenlager, aber mit Gangklo und Gemeinschaftsdusche.

Gleich nach der Ankunft sind wir ohne Gepäck und Gewand drauflos marschiert.
Zuerst kamen wir am Tauplitzsee vorbei.
Wir marschierten an einigen Almhütten vorbei bis zum nächsten See.
Und da war er: der Steirersee ist eindeutig der beeindruckendste auf der Tauplitzalm.
Die beiden Inseln am Ende vermitteln fast Südseefeeling.
Ein Saumpfad führte uns den ganzen See entlang.
Monika war mit "Hilfsmotor" unterwegs.
Die letzte Hürde vor dem nächsten See.
Das Ufer des Schwarzsees war aber schon von den Kühen besetzt.
Das Wetter war nicht ganz perfekt, aber zum Glück hat es nur leicht getröpfelt und wir wurden nicht wirklich nass.
Am Dienstag hat es in der Früh geregnet und wir fuhren wieder ins Tal und machten einen Abstecher nach Bad Aussee und Bad Ischl.
Bis Mittag war es aber wieder trocken und wir marschierten zünftig zu Großsee.
Der Großsee war zwar etwas kleiner als der Steirersee, aber auch recht fotogen.
Spaß bei der Seeumrundung.
Hinter einem kleinen Hügel versteckte sich noch der Märchensee. Allein schon die Farbe war märchenhaft.
Der kleine Wasserfall begeisterte Remus und er war kaum wieder wegzubringen.
Spiegelung am Tauplitzsee.
Am Abend gab es wieder das Halbpensions-Nachtmahl im Naturfreundehaus.
Am Mittwoch präsentierte sich der Steirersee im Morgennebel.
Weder Wetter noch Wasser luden zum Baden ein, und daher blieb ich bei der Balanceübung am Ufer.
Monika mit Turbo Richtung Leistalm.
Die Leistalm war glücklicher Weise bewirtschaftet.
Brettljause und Hollersaft, das bringts!
Beim Schwarzsee war das Wetter dann wieder besser.
Monika redete schon die ganze Zeit vom Baden im See, da wollte ich ihr dann auch keine Gelegenheit für einen Rückzieher bieten und wir stürzten uns (vorsichtig) ins doch recht kühle Wasser.
Dann ging es trocken wieder bergauf.
Der schmale Saumpfad war mit vielen Felsen und Wurzeln eine Herausforderung.
Immer muss man auf die Fotografen warten!
Noch einmal der Steirersee in voller Schönheit.
Und wieder bergauf zu den Almhütten.
Ein zünftiges Ständchen auf der Hütte.
Auf der Hütte pfiff ein ganz schön kalter Wind!
Am letzten Tag stiegen wir ab die 750 Höhenmeter von der Alm ab ins Tal nach Tauplitz-Ort.
Ich fotografierte Blumen und Schmetterlinge und Monika versuchte verzweifelt Schwammerln zu finden.
Schließlich entdeckte Monika einen Parasol und einen großen, wenn auch etwas überwuzelten Steinpilz.
Dann stand noch der Wasserfall am Programm. Auf dem Weg dort hin hatte ich noch einen Ausrutscher und brach mir den kleinen Finger!
Mit dem Sessellift ging es wieder hinauf auf die Alm. Remus war schwer beeindruckt.
Ein letzter Blick über die Alm, dann fuhren wir wieder heim.
Am Abend durfte ich mir noch im Hanusch einen Gips für meinen Finger holen.
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