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28. April bis 5. Mai 2008, Madeira

Fly and Drive and Sleep!

Das war das Motto unserer Reise nach Madeira

 

Nach einem fast fünfstündigem Flug landeten wir um ca. 18:00 Uhr am stelzengestützen Flughafen in Santa Catarina. 
Wir fassten unseren mitgebuchten Leihwagen (Ford Fiesta) aus und suchten unser erstes Hotel in Garajau  (1). 
Danach blieb noch Zeit für ein gutes Essen in Canico wo wir unseren ersten Espada (=Degenfisch) mit Bananensauce aßen.
Am nächsten Tag fuhren wir entlang der Küste Richtung Osten über 
Santa Cruz, Machico zu unserem ersten "Mirandouro", dem Aussichtspunkt Pico do Facho.
Von dort hatte man einen schönen Blick auf Machico und den Flughafen. 

Panoramablick vom Pico do Facho

In die andere Richtung sah man den Ostzipfel der Insel 
"Ponta de Sao Lourenco".
In Canical besuchten wir das Walmuseum, wo es hauptsächlich ein langes Video zu sehen gab.
Weiter gings westlich ins Landesinnere wo wir in 
Santo Antonio da Serra endlich einen Park mit üppiger Vegetation und wunderschönen Blumen fanden.
Eine kleine Auswahl.
Die typischen blauen Fliesen "Azulejos" sind in dieser Kirche besonders stark vertreten. 
Unterhalb des beeindruckenden Adlerfelsens "Penha de Águia" liegt malerisch Porto da Cruz.
Hier gibt es auch die typischen Meeresschwimmbecken.
Und schließlich erreichten wir unser Etappenziel "Santana". Hier gibt es diese typischen schilfgedeckten Hütten die teilweise als Freilichtmuseum restauriert wurden.
Unser nächstes Hotelzimmer (2) enttäuschte uns zwar gewaltig, aber angeblich waren die Zimmer im neuen, oberen Gebäude ganz toll.
Den nächsten Tag starteten wir mit einem Ausflug zum Balcoes, ein imposanter Aussichtsbalkon. 
Das nächste Etappenziel hieß 
Ponta Delgada und war nur ein kleines Stück weiter an der Nordküste.
In diesem Hotel (3) hatten wir ein wirklich hübsches Zimmer mit Ausblick aufs Meer.
Wir klapperten die ganze Nordküste ab, bis wir am Ende in Porto Moniz ankamen. Dort gab es neben einem unscheinbaren Leuchtturm auch ein imposantes Aquarium und tolle Meerwasserbecken.
Von unserm Zimmer im fast  Luxushotel (4) sahen wir die "Fensterfelsen" von 
Ribeira da Janela
Die nächste Fahrt brachte uns vorbei an einer Klippe mit Ausblick und Seilbahn zum westlichsten Leuchtturm "Ponta da Pergo".
Weiter entlang der Südküste zu den beiden ältesten Fischerdörfern
"Paul do Mar" und "Jardim do Mar".

 

Die Südküste ist mit üppigen Bananenplantagen bedeckt. 
Dann fuhren wir wieder zurück nach Porto Moniz.
Der nächste Tag begann mit einer Levadawanderung in Rabacal.
Über die fast schottisch anmutende Hocheben "Paul da Serra" fuhren wir durch Landesinnere zum Encumeada-Pass wo wir nach einer idyllischen Reifenpanne unser nächstes Hotel (5) fanden.
Von diesem Aussichtspunkt bei 
"Pousada dos Vinhaticos" konnte ich  das tolle Panorama fotografieren!
Am nächsten Morgen waren wir in dichte Wolken gehüllt und erst zu Mittag kam wieder die Sonne hervor. Wir fuhren zum höchsten erreichbaren Gipfel, den 1818m hohen "Pico do Arieiro" und genossen das Gebirgspanorama!

Zu finden auch bei Google Maps

Zum Greifen nahe war der 
"Pico Ruivo" der mit 1862m der höchste Punkt der Insel ist, dorthin hätten wir aber noch ein paar Stunden zu Fuß gehen müssen.
In Monte, knapp vor der Hauptstadt Funchal ist unter anderem die Grabstätte von Kaiser Karl I. zu finden, der sein Exil auf Madeira verbrachte.
Selbstverständlich mussten wir auch "die" touristische Sensation von Madeira ausprobieren: die Korbschlittenfahrt von Monte ins Tal.
Aufregend daran war der Gegenverkehr mit den Autos und die Preise der Taxis zurück auf den Berg. 
Funchal hat eine kleine nette Altstadt mit Festungen und Restaurant-Gassen, sowie einen riesigen etwas außerhalb liegenden Hotelbereich. 
Dort war auch unser letztes Quartier (6) zu finden, d.h. es war bereits von weitem sichtbar. Es sah zwar von außen ziemlich abgetakelt aus, war aber gar nicht so schlecht.
Die höchste Aussichtsklippe
"Cabo Girao" ist 580m hoch. 
In einem tiefen Tal und früher fast unerreichbar ist "Curral das Freiras", der Stall der Nonnen, wo diese früher vor den Piraten Schutz suchten.
Die Eukalyptusbäume verbreiteten einen wunderbaren Geruch. 
Aber Sieglindes absolute Lieblinge waren die blühenden
Jakarandabäume in Funchal
"Blandy's Garden" war auf jeden Fall einen abschließender Besuch Wert.

 

Viele weitere Fotos gibts noch auf 

http://picasaweb.google.at/peter.bue/Madeira

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